Ein kurzes Update

Es hat sich hier laenger schon nichts merh getan, und es wird wohl auch noch ein weilchen weiter ruhig bleiben.

Ich habe einen neuen Job, in einem anderen Land und bin umgezogen. Das meiste ist jetzt geschafft, aber ich habe noch keinen Internet-Anschluss (und hier auch keine deutsche Tastatur, daher gibt es keine Umlaute).

Es wird aber bald weitergehen.

Unser Gewinnspiel auf dem Road-Blog #cti11

Ich schreibe ja auch auf einem anderem Blog und da veranstalten wir ein Gewinnspiel bei dem man unter anderen signierte T-Shirts von Johnathan Rea und eine getragene Socke von mir gewinnen.


Soviel zur Werbung. Hier will ich ein bisschen Meta-Informationen zum Gewinnspiel verbreiten. Andererseits, macht doch einfach mit, falls Ihr es noch nicht getan habt, so viel Werbung muss dann doch noch sein. Um zu gewinnen, muss man nur eine E-Mail schicken. Trotzdem schreiben viele noch einen Text hinzu. Natürlich wird der Blog gelobt, wir werden gebeten, die Absender bei der nächsten Tour mitzunehmen, es wird die Verwendung für den Hauptgenwinn genannt oder es gibt kreative Begründungen, warum man der beste Gewinner für das T-Shirt sei. Das hat selbstverständlich keinerlei Einfluss auf die Gewinnchancen, auch nicht, dass einen Junge Dame Ihre Telefonnummer angegeben hat. Hätte Sie ein Foto mitgeschickt, eventuell …

Manchmal muss man auch Glück haben

Was für ein Abend. Der Stress fing an, als ich kurz vor Feierabend im Büro feststellte, dass mein Schlüssel weg ist. Mist! Alles Suchen brachte nichts, weg. Also zur Kantine rüber laufen und dort nachfragen, vielleicht habe ich ihn dort verloren. Natürlich war da niemand mehr, und beim Pförtner hat niemand einen Schlüssel abgegeben. Hatte ich den Schlüssel überhaupt mitgenommen oder lag er noch fröhlich in der Wohnung rum? Auf jeden Fall kann es nicht schaden, auf dem Weg nach Hause gründlich zu gucken, ob er auf dem Weg liegt, also langsam und aufmerksam auf die Straße und das Straßenbegleitgrün achten. Wieder nix. Als ich heute Morgen los ging, habe ich den Müll in die Tonne, also nicht in meine sondern nebenan, gekloppt. Ob da mein Schlüssel mit in hinein gefallen ist? Mal bei der Nachbarin fragen ob sie mir eine Taschenlampe leihen kann und dann gucken. Wieder nix. Die Kollegin, die meinen Ersatzschlüssel hat, ist natürlich schon im Weihnachtsurlaub also bleibt nur der Schlüsseldienst, vielleicht liegt der Schlüssel ja wirklich drin. Also habe ich bei Sicherheitstechnik Ginsdorf angerufen. Es dauert etwas über eine viertel Stunde und schon ist er da, zückt seinen Dietrich und voila! 

„Es ist abgeschlossen.“ Mist, der Schlüssel legt also nicht drin, der Büroschlüssel ist dann auch weg. 

„Das ist eine hochwertige Sicherheitsschließanlage, die aufzubohren dauert ca. eine Stunde, dann muss ich einen Ersatzzylinder einbauen. Weil es eine Schließanlage ist, muss die Hausverwaltung dann noch einen anderen Zylinder einbauen, der kostet mindestens €160,-- Dazu mommt dann meine Arbeit und mein Zylinder und die Arbeitszeit für den Zylinderwechsel. Alles in allem wird das ca. €400,-- kosten.„

Die Nachbarin ist hat die Idee beim Vermieter anzurufen, ob dort noch ein Ersatzschlüssel liegt. Keiner da. Bei der Hausverwaltung ist auch nur der AB an. Da ist es billiger heute Nacht ins Hotel zu gehen und es Morgen bei der Hausverwaltung zu versuchen.

„Wenn ich das Schloss nicht aufbohren soll, was sich für Sie eigentlich nicht lohnt, wenn Sie noch eine Chance haben, einen Schlüssel zu besorgen, dann kostet es nur €30,--, weil ich die Tür nicht aufbekommen habe.“ Netter Schlüsseldienst. 

Die Nachbarin bittet mich erst mal zu sich hinein zu Saft und Suppe. Nette Nachbarin.

Als mein Handy klingelt, schöpfe ich Hoffnung, die Nummer kenne ich nicht, vielleicht ist es die Hausverwaltung, die zurückruft und einen Schlüssel hat. Nein es ist der Schlüsseldienst von gerade. „Haben Sie ein langes schwarzes Band an Ihrem Schlüsselbund?“ Ja, habe ich. „Dann habe ich ihn gerade gefunden. Als ich losfahren wollte, glitzerte etwas in meinem Scheinwerferlicht.“

#Yeah!

 

San Diego

Nach der ganzen ruhigen Natur habe ich mir in San Diego erst mal wieder eine ordentliche Portion Krach auf die Ohren gegeben. Direkt am ersten Abend ging es ins Griffth, wo die Palominos Honky Tonk spielten und anschließend die wilde Kim Lenz feinsten Rockabilly zum Besten gab.
Der Anschließende Sonntag hatte dann eine gute Portion Regen (hier steht jetzt keine Bemerkung zu „it never rains“), so dass ich eine gute Ausrede hatte, das Finale der NASCAR im TV zu sehen. Ein Finale, so wie es sein sollte, Toni Steward gewinnt mit unter einer Sekunde Vorsprung und wird punktgleich Meister vor dem auch im Rennen zweitplatzierten Brick by Brick, dort spielten die Frighteners, Gore Horsemen, Hard Fall Hearts und als Krönung die

Anza Borrego

Ein letzter Tag in der Wüste, im Anza Borrego State Park.. Nach dem Frühstück ging es zuerst auf einen Trail namens Irgendwas mit Taucher. 

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Nein, natürlich hieß er anders, nämlich Borrego Palm Canyon Trail. Ein Canyon, der immer schmaler wird und durch eine Oase zu einem Wasserfall führt. Natürlich fiel da kein Wasser herunter, aber einige letzte Tropfen vom letzten Regen hatten sich noch unten gesammelt. Der Weg dorthin war steinig, an manchen Stellen musste ich klettern, an anderen musste ich einem Gebüsch zeigen, wer hier Vorfahrt hat. Ganz großartig.

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Mir ist heute aufgefallen, dass ich in der Wüste fast ausschließlich die Besonderheiten fotografiert habe, aber nie das, was eine Wüste so im Allgemeinen ausmacht. Das habe ich heute nachgeholt. 

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Danach ging es nach San Diego, wo heute Kim Lenz ein Konzert gab, was auch der Grund ist, dass der Blogbeitrag heute etwas später kommt.

An dieser Stelle bedanke ich mich schon mal für die vielen Kommentare zu den Bildern, die vor allem über Facebook hereingekommen sind, und die Leseempfehlungen auf allen Kanälen. 

 

 

Joshua Tree Nationalpark

Nachdem es gestern nur für den Sonnenuntergang gereicht hat, ging es heute bei Tageslicht in die Wüste vom Joshua Tree NP, eigentlich müsste es Wüsten heißen, denn hier treffen die Mojave und die Colorado Wüsten aufeinander. Keine Ahnung, woran man dass erkennt, denn im Nationalpark sieht die Wüste an jeder Ecke anders aus. 

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Wo die anderen Nationalparks mit großartigen Panoramen glänzen, stechen hier die vielen Detail heraus und die ganzen komischen Pflanzen. Wenn Ihr wissen wollt, was das für ein Gestrüpp ist, fragt Euren Gärtner oder Google, ich habe keine Ahnung.

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Schließlich hat mich auch noch ein Rudel Dickhornschafe besucht. Ich stand gerade mit einem alten Einheimischen, ich nenne ihn mal Bob, weil ich nicht nach seinem Namen gefragt habe, zusammen und habe zwei von den Schafen geknipst, als die anderen von hintan kamen und beinahe durch uns durch sind, um die Kollegen, die schon mal vorgegangen waren, wieder einzusammeln.

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Über die Ausbeute an Tierbegegnungen in diesem Urlaub kann ich mich nicht beschweren. Ich weiß nicht, ob es nur Glück ist, oder auch Können, denn auch heute haben ich wieder gesehen, wie ganze Scharen an Wanderern an mir, Tantchen, Bob und den Schafen vorbeigegangen sind, ohne uns zu sehen. Bob geht praktisch jeden Tag durch den Nationalpark und fotografiert Schafe, er konnte also eine Menge zu den Tieren erzählen. Spannend.

Anschließen geht es in den Anza Borrego State Park, mal schauen ob die Restaurants dort Dickhörner auf der Speisekarte haben.

 

Über die Route 66 in den Sonnenuntergang

Heute ging es in Flagstaff zuerst zum Frühstück ins Galaxy Diner, einem Treffpunkt für Hot-Rodder (Freitags) und Rockabillies und Swing-Tänzer (Samstag), das an der alten Route 66 liegt. Ab Kingman ist die alte 66 als Scenic Route in der Karte ausgeschrieben, eine angenehme Abwechslung zur stupiden Geradeausfahrt im Bürgerkäfig über tempolimitierte Straßen. Es geht anfangs durch Wüste und dann über Berge. Dort halte ich an einer Stelle, die ein paar nette Fotos verspricht. Durch Zufall entdecke ich dort einen skurrilen Friedhof.

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Später geht es dann endlos geradeaus, weniger als 5 Geruven (keine Gerade aber auch keine Kurve) bis zur Einfahrt in den Joshua Tree Nationalpark, gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Again.

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Die Südkante vom Grand Canyon

Nach der Einsamkeit gestern war die South Rim des Grand Canyon heute etwas ganz Anderes, die meisten besuchen sowieso nur das Südufer des Riesenlochs. Jetzt kommen verglichen mit dem Sommer beinahe keine Besucher, trotzdem waren es gefühlt Tausende, die mit Reisebussen, Pink Jeep Tours oder sonst wie gruppenweise an den Aussichtspunkten ausstiegen, sich in dutzenden Sprachen unterhielten und zu Hunderten vor dem Canyon posierten und sich gegenseitig fotografierten; beinahe wie Cosplay nur ohne Kostüme.

Nach der Ruhe in den letzten Tagen ging mit der Trubel heute zeitweise echt auf die Nerven. Interessanterweise scheinen die meisten sich nur dann die Gegend anzusehen, wenn da ein Schild steht, so schien niemand die Herde Elks (nicht zu verwechseln mit Elchen) zu bemerken, die direkt neben der Straße weidete. Das war übrigens der Zeitpunkt an der der Akku, der drei Bilder vorher noch voll anzeigte, leer ging. Die anderen Fotos habe ich dann mit dem Handy gemacht.

Wie cool es war, kann man leicht an der Anzahl der Bilder sehen.

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Am Nordrand des Grand Canyon

Das Loch, das der Colorado-River hier in die Erde gegraben hat ist wirklich beeindruckend. Und groß. Toll war auch, dass fast niemand sonst da war. Ein großer Vorteil der Wintersaison, der durch den Nachteil erkauft wird, dass nicht alle Wege und Aussichtspunkte offen sind. Hier nun die Bilder, die wie immer  nur sehr bedingt das Gesehene wiedergeben können. 

Das gilt ganz besonders für den Sonnenuntergang, so was von kitschig. Zeitweise sah es wirklich so aus, als stände der Himmel in Flammen. 

Die nächste Station ist jetzt, wer hätte es gedacht, der andere Rand von dem großen Loch in Arizona, die South Rim

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Zur Nordkante des Grand Canyon

Heute führte der Weg zuerst zum Lower Antelope Canyon bei Page, Arizon, einem kleinen dafür aber engen und verwinkelten Canyon. Die Bilder sind meistens von unten nach oben fotografiert und nur manchmal habe ich die Kamera annähernd in der Waagerechten gehalten. 

Anschließend ging es dann in Richtung North Rim des Grand Canyon Nationalparks. Weil es davon jedoch auch eine Menge guter Bilder gibt, endet dieser Beitrag sozusagen am Kassenhäuschen des Parks. 

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